~ LYRICS ~


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DEIN HERZ ~ L´ÂME IMMORTELLE ~ AUS DEN RUINEN

 

Und jetzt steh ich hier im Dunkeln,
Träum von lang vergangener Zeit,
In der ich noch mehr empfinden konnte
Als tiefe Trauer tiefstes Leid.

Warum fliehen die Gedanken
Nie nach vorne nur zurück?
So als würd es kein Morgen geben,
keine Freude und kein Glück.

Doch die Erinnerung leuchtet wie ein heller Stern.
Zündet tief in meiner Seele eine Hoffnung wieder an.

Und wenn dein Herz dich sucht,
Nach Liebe ruft,
Dann folge seinem Drang.

Benutzt dein Herz für dich,
Sei wie du bist,
Dein ganzes Leben lang.

Früher war ich einmal glücklich
Oder ist es Träumerei?
All die strahlenden Visionen
So feige doch, gehen vorbei.

Warum fliehen die Gedanken
Nie nach vorne nur zurück?
So als würd es kein Morgen geben,
keine Freude und kein Glück.

Doch die Erinnerung leuchtet wie ein heller Stern.
Zündet tief in meiner Seele eine Hoffnung wieder an.

Und wenn dein Herz dich sucht,
Nach Liebe ruft,
Dann folge seinem Drang.
Benutzt dein Herz für dich,
Sei wie du bist,
Dein ganzes Leben lang.

Dein Herz...
Dein Herz...

Ein ganzes Leben lang!

Und wenn dein Herz dich sucht,
Nach Liebe ruft,
Dann folge seinem Drang.
Benutzt dein Herz für dich,
Sei wie du bist,
Dein ganzes Leben lang.

Dein ganzes Leben lang...
Sei wie du bist...

Benutzt dein Herz für dich,
Sei wie du bist,
Dein ganzes Leben lang.

 

Aus den Ruinen meiner Träume
Blick ich nun zu Dir empor
Zu Dir mein Engel, den die Liebe
Mir zum Gegenstück erkor

Ich war zu blind vor Liebe
Um die Wahrheit schon zu sehen
Fremd war mir nur der Gedanke
Mich einmal ohne Dich zu sehen

Du hast mein Herz zerrissen, meine Seele geraubt
Das es so enden würde hätt' ich nie geglaubt
Ohne Rücksicht auf Verluste, hast Du meine Welt zerstört
Eine Welt, die noch vor kurzem uns hat gehört

Doch selbst nach allen den Tagen
Suchen mich Nachts Dämonen heim
Die mir sanft von Dir erzählen
Und niemand hört mein stummes Schrein

In den Ruinen meiner Träume
Seh' ich nun langsam wieder klar
Und ich will einfach nicht glauben
Dass unsere Liebe eine Lüge war

 

NARBEN ~ SUBWAY TO SALLY ~ FALSCHER HEILAND

 

 

Mit der Klinge fahr ich langsam
meinen Unterarm hinauf.
Dann ein Schnitt, klein und flach,
und die Welt um mich blüht auf.

Schmerz schärft alle meine Sinne,
jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,
wenn der Schmerz die Last mir nimmt.

Tiefer noch ein bisschen tiefer
schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
dunkles Blut und mir wird warm.

Das Blut so rot, das Blut so rein.
Die Zeit heilt meine Wunden nicht

Mein Blut zu sehn, ist wunderschön,
mein Blut zu sehen, tröstet mich.

Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,
nehm ich all das Leid in Kauf.

Das Blut so rot, das Blut so rein...
Ich verletze nur die Hülle.

Alles was darunter liegt,
hab ich so tief eingeschlossen,
dass es sich mir selbst entzieht.
Das Blut so rot, das Blut so rein...

Wir haben die Tage mit Beten verbracht,
wir flehten zu dir in jeder Nacht,
dein Wort vor den Augen, dein Bild an der Wand,
gedruckt und verbreitet im ganzen Land.

Du hast uns verraten, verkauft und verlacht,
hast niemals ein Wunder für uns vollbracht.
Es gibt nur noch Rache für deinen Betrug.
Es gibt kein Erbarmen - genug ist genug.

Du bist der falsche Heiland.
Dein ist der jüngste Tag.

Wir singen und wir tanzen
und pinkeln auf dein Grab.

Halleluja falscher Heiland!

Du hast uns gepredigt und Lehren erteilt,
hast niemals die Lahmen und Blinden geheilt,
hast Reichtum versprochen, hast Lügen erzählt
und hast uns mit heiligen Liedern gequält.

Im Glauben an dich zogen wir in den Krieg,
dort sind wir gefallen, es gab keinen Sieg.

Es gibt nur noch Rache, für deinen Betrug
es gibt kein Erbarmen, genug ist genug.

Du bist der falsche Heiland.
Dein ist der jüngste Tag...

Halleluja falscher Heiland!

Wir werden dich suchen mit Engelsgeduld.
Wir werden dich finden. Du zahlst die Schuld.

Es gibt nur noch Rache für deinen Betrug.
Es gibt kein Erbarmen - genug ist genug.

Halleluja falscher Heiland!

 

ALICE (SPIEGELTANZ) ~ STILLSTE STUND ~ AN DAS MORGENLICHT

 

Eigentlich hätte Alice längst schlafen sollen,
doch in deiser Nacht glaubte sie
eine Stimme ihren Namen rufen gehört zu haben.
So stand sie also auf und wandelte barfuß durch das dunkle Haus...

Sie fand sich vor einem bemerkenswerten Spiegel wieder,
mit einem riesigen, zerschrammten Rahmen,
der sich eindrucksvoll vor ihr in die Höhe reckte

In dem Mondlicht erinnerten seine Verzierungen an alte knorrige Finger,
welche die Spiegelkanten zu umklammen schienen.

Jeden hätt' es wohl erschreckt,
Hätt' er wie sie in den Spiegel geblickt

Denn tief im Dunkel, wurd´ sie gewahr
einer blassen Gestalt, die sie starr ansah
Komm tanz mit mir in die Spiegelwelt

Komm tanz mit mir bis der Vorhang fällt
Es gibt keine Schatten in einer Welt ohne Licht
Komm tanz mit mir bis der Spiegel bricht!
Sie wollte sich abwenden, wegrennen, doch sie war wie gelähmt.

Ihr Mund öffnete sich, doch die Kehle wie zugeschnürt
drang kein Laut über ihre Lippen.

Sie fühlte sich wie in einem Alptraum und ihre weit aufgerissenen Augen
waren nicht in der Lage, sie wachzublinzeln.
Eine Stimme im Kopf, das Mondlicht im Haar
Vor Angst wie versteinert im Geiste sie war

Doch des Mädchens Körper, apathisch und stumm,
fing an sich zu drehen, herum und herum
Wieder und wieder, herum und herum!

Am Morgen wird man das Mädchen im ganzen Haus suchen,
vergeblich nach ihr rufen.

Denn in seinem Nachthemd, von Blut entsetzlich rot,
wird man es schließlich inmitten von Spiegelscherben liegend finden - tot!

 

Ich erinnere mich an eine Zeit
In einem Wald in herbstlichem Kleid.
Es war Nacht, ich war allein.
Etwas tief in mir schrie, wollte nicht alleine sein.

Regungslos, so saß ich da,
Vor meinem Auge Welten, die nie zuvorich sah.

Untermalt von Wind gleich einem stöhnenden Chor.
Das Ende schien mir nah, wie der Nebel dem Moor.

Manchmal ergreift mich eine Kälte
Und diese Erinnerungen holen mich ein.
Und mir wird klar: Nichts, was wir leiden,
wird umsonst gelitten sein...

War es nicht das Morgenlicht,
Das mir zeigte, daß die Nacht vorüber war?
War es nicht das Morgenlicht?
Nach einer trüben Nacht wurde der Himmel klar

Ich erinnere mich an ein Gefühl

Alles war so taub und dennoch aufgewühlt.
Es war, als wollten sie auseinanderstreben:
Körper und Seele konnten nicht im Einklang leben.

Sitze hier an einem zugefrorenen See.
Ausgelaugt, die Knochen tun mir weh.
Sitze und blicke in den Wald.
Alles gefroren, bitterkalt.
Nur die Gedanken an Dich - Sie wärmen mich.

 

ALLES FALSCH GEMACHT ~ ROSENSTOLZ ~ ETWAS ZERSTÖRT

 

Jetzt dreh nicht durch vor Mitleid
das hilft nun wirklich nicht
wär nicht mal gut wenn du da bleibst
deine Hand will ich nicht

Will ich nicht, Will ich doch
ich hab nichts zu verliern

Lass mich bitte so nicht liegen
doch hilf mir jetzt nicht auf
die ganze Welt liebt deine Lügen
und ich, ich brauch sie auch

Will ich nicht, Will ich doch
ich hab nichts zu verliern

Will ich nicht, Will ich doch
ich hab dir, hab dir nichts getan
warum tust du nichts für mich
weisst nicht mal wie es weiter geht
weisst nicht mal wie das ist
wenn alles in dir nur schreit
und gar nichts von mir lacht
weiss ich nur wir haben alles falsch gemacht

Keine Angst das war gelogen
wie so vieles irgendwie
am Ende lag ich vor der Mauer
doch den Ausgang fand ich nie

Will ich rein oder raus
oder will ich’s nur probiern

Will ich rein oder raus
was hab ich, hab dir nichts getan
warum tust du nichts für mich
weisst nicht mal wie es weiter geht
weisst nicht mal wie das ist
wenn alles in dir nur schreit
und gar nichts von mir lacht
weiss ich nur wir haben alles falsch gemacht

Wie weit bin ich entfernt
das nicht mal du mich siehst
ich komm jetzt auf den Ausgang zu
und hoffe dass du dort stehst

Wie weit bin ich entfernt
das nicht mal du mich siehst

Wenn alles in dir nur schreit
und gar nichts von mir lacht
weiss ich nur wir haben alles falsch gemacht
weiss ich nur wir haben alles falsch gemacht

Und langsam kommt es mir
fast wie für uns gemacht
kann endlich wieder sehn
nach ewig langer Nacht
Du musst mir nichts versprechen
ich kann es für dich tun
ich werd dich ewig halten
Gedanken dürfen ruhn

Du musst nur weiter gehn
ich kann dich auch mal tragen
du musst auch nicht mehr reden
und nicht mehr soviel fragen
Bitte bleib nicht stehn
ich werde dich jetzt tragen
wir sind schon ganz nah dran
zu spät um umzukehrn
sind nur etwas zerstört
vom ganzen Leben verwirrt
haben auf uns nicht gut aufgepasst
irgendwas lief verkehrt
haben uns nicht mal gewehrt
und es uns viel zu leicht gemacht

Bitte sei doch nicht so hart zu dir
sieh dir ruhig den Himmel an
was gestern war das ist nicht mehr
es fängt immer von vorne an
Ich kann dir nichts versprechen
doch ich streng mich für dich an
bevor wir untergehn
fang wir zu schwimmen an

Du musst nur weiter gehn
ich kann dich auch mal tragen
du musst auch nicht mehr reden
und nicht mehr soviel fragen
Bitte bleib nie stehn
ich werde dich jetzt tragen
wir sind schon ganz nah dran
zu spät um umzukehrn
sind nur etwas zerstört
vom ganzen Leben verwirrt
haben auf uns nicht gut aufgepasst
irgendwas lief verkehrt
haben uns nicht mal gewehrt
und es uns viel zu leicht gemacht

du musst nur weiter gehn